KUNSTRAUM INNSBRUCK
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Die Ausstellungen 1996 - 2003
schokolade, was denn sonst.
sammlung rolf ricke
 

 26. april – 21. juni 2003

     
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Die new sculpture der 1960er und 1970er Jahre in den USA und die Auseinandersetzung mit der Malerei ab den 1990er Jahren bestimmen die Sammlung des deutsche Galeristen und Sammlers Rolf Ricke.
Katalog
Marcel Odenbach
Auch wenn der Fahrer ein anderer ist,
der Lastwagen bleibt der Gleiche


18. Jänner - 29. März 2003

 Marcel Odenbach - zur Ausstellung    
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Marcel Odenbach (*1953 Köln), Ursula Blickle Preisträger 2002, prägt seit den 1970er Jahren wesentlich die Entwicklung des Mediums Video. Odenbach nutzt dessen spezifische Eigenschaften und Möglichkeiten, um politische und soziale Inhalte zum Ausdruck zu bringen.
Katalog
PLUS ULTRA
 
12. Oktober - 21. Dezember 2002

 PLUS ULTRA - zur Ausstellung    
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert KünstlerInnen als NautikerInnen, die zwischen kulturellen Codes, Images, Werten und Prozessen navigieren, sich mit gesellschaftlichem Driften beschäftigen und Wandel und Metrik unserer sozialen Befindlichkeit, unserer Träume und Obsessionen kartographieren. (...)
weiche brüche. japan
 
29. Juni - 28. September 2002

weiche brüche - zur Ausstellung     
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Kunst der letzten Jahre aus Japan in wenigen aber markanten Positionen. Der Wandel von der schrillen Manga-Generation zu einer Epoche, die subtilere Qualitäten als Mittel einsetzt, bildet die Leitlinie. 
Katalog
herbert brandl panorama

13. April - 15. Juni 2002

panorama - zur Ausstellung    
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Viele internationale Kunstorte haben dem Werk Herbert Brandls bereits Referenz erwiesen. So die documenta IX in Kassel, wo seine Bilder ausgestellt waren, die vergleichende Betrachtung mit der Malerei Gerhard Richters nahe legend. Wichtige Einzelausstellungen Brandls der letzten Jahre waren zu sehen in der Kunsthalle Basel, der Wiener Secession, dem Museum Haus Esters, Krefeld, dem Museum Hedendaagse Kunst, Gent, der Kunsthalle Bern und heuer im Künstlerhaus und Neue Galerie Graz. Die Ausstellung im Kunstraum Innsbruck zeigt Bilder aus der 2000/2001 entstandenen Werkgruppe Panorama.
Katalog
nachgemacht
reproduzierte Natürlichkeit - simulierte Natur

 
26. Jänner - 30. März 2002

nachgemacht - zur Ausstellung
    
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Im gerade wiederkehrenden Realismus dreht es sich in erster Linie um das Menschenbild und die Frage seiner Verortung.  Die Arbeiten in der Ausstellung NACHGEMACHT gehen eher von der Umwelt aus und beschäftigen sich mit dem Abbild an der Schnittstelle von ‘Künstlichem’ und ‘Natürlichem.’ Diese Dichotomie bildete von jeher eine zentrale Zone künstlerischer Produktion der Moderne, in der mit Fragen der Illusion, der Virtualität, des Traumes und des Erwachens operiert wurde und wird. Das künstlerische Spiel in diesen Zwischenbereichen führt schließlich auch in den Bereich der Struktur der Psyche und spricht Begriffe wie das Reale, die Simulation oder die Phantasie an.

Kurator: Martin Prinzhorn
The Beauty of Intimacy
Lens and Paper

24.November 2001 - 12.Jänner 2002

The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung    
The Beauty of Intimacy- zur Ausstellung

Mit rund 200 Arbeiten von 59 Künstlern aus 18 Ländern bietet The Beauty of Intimacy einen internationalen Querschnitt durch das zeitgenössische Kunstschaffen. Die Wahl der Techniken - Lens and Paper - entspricht dem Thema. Es sind Arbeiten auf Papier,  und solche, die mit Hilfe einer Linse gemacht wurden, also Fotografien, Videos und Filme.  Im Zentrum steht vor allem der Mensch und das Menschenbild.

Kurator: Carel Balth
Katalog
JEAN-DANIEL BERCLAZ 
Musée du point de vue 
"Je savais que je pouvais m'éloigner si je voulais"/"Ich wusste, dass ich mich entfernen konnte, wenn ich wollte"
06.Oktober – 04.November  2001

Jean-Daniel Berclaz- zur Ausstellung   
Jean-Daniel Berclaz- zur Ausstellung

Der französisch-schweizerische Künstler Jean-Daniel Berclaz (er lebt in Marseille) setzt sich in seiner Kunst mit der gesellschaftlichen und urbanen Wahrnehmung von Landschaft auseinander. Im Zentrum steht sein fiktives Museum Le Musée du point de vue. Für dieses "Museum im Freien" erkundet er Städte und Landschaften und fotografiert diese von einem gewissen Aussichts- und Blickpunkt. An zwei völlig unterschiedlichen Standpunkten in der Stadt oder deren Umgebung "inszeniert" er Vernissagen als Treffpunkt für Kommunikation: Einladungen werden verschickt, Getränke und Essen wird durch Kellner gereicht. Berclaz fotografiert und filmt die Vernissagen.
LOUISE BOURGEOIS
Passage Dangereux

7. Juni – 29. September 2001

Louise Bourgeois - zur Ausstellung    
Louise Bourgeois - zur Ausstellung

Louise Bourgeois ist eine der bedeutendsten und herausragendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Das Werk der nun 90jährigen ist mit stets noch zunehmender Intensität und überraschender Frische signifikanter Ausdruck für unsere Situation zu Beginn des neuen Jahrhunderts. Die Erkundung der raumgreifenden käfigartigen Skulptur mit all ihren bizarren Stücken führt in die eigene und in die Erinnerung der Künstlerin.

Kurator:
Prof. Gunther Damisch
JOHN M ARMLEDER
ENTER AT YOUR OWN RISK II

3. März – 26. Mai 2001

John M Armleder - zur Ausstellung    
John M Armleder - zur Ausstellung

Aus internationaler Sicht besetzt der in Genf lebende Künstler John M. Armleder eine der prägendsten und intelligentesten Positionen der zeitgenössischen Kunst, noch stärker  hinsichtlich seiner künstlerischen Strategien als der künstlerischen Produktion. Seit den  späten 60er Jahren operiert Armleder als Fluxus- und Performancekünstler ebenso wie als  Kurator, Ideengeber für Teamworks zeitgenössischer Künstler, Maler und Bildhauer. Die  Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit Dr. Renate Wiehager. John M. Armleder wird für den Kunstraum Innsbruck eine Gesamtinstallation entwickeln, die Wandmalerei, Wallpapers und Objekte einschließt und damit die dreischiffige Ausstellungshalle des Kunstraum Innsbruck definiert.

Kuratorin:
Dr. Renate Wiehager, Director Kunstbesitz Daimler Chrysler
CHRISTA NÄHER
Das Malwerk und das Schöne

17. November 2000 – 24. Februar 2001

Christa Näher - zur Ausstellung     
Christa Näher - zur Ausstellung

In ihren neueren Arbeiten entwickelt Christa Näher eine eigene Version barocker Bildsprache. Die großformatigen Bilder und Zeichnungen greifen bevorzugte Motive der Künstlerin auf, zum Beispiel ihre Pferdeporträts, oder führen uns, wie in den zuletzt entstandenen „Kastratenbildern", irritierende Kunstfiguren vor, die heutige Realität und Kunstproduktion reflektieren. In ihrem ersten filmischen Werk „Nachgesang" hat Näher außerdem ihre ganz persönliche Beziehung zu einem bestimmten Ort, dem Schloß Wolfegg in der Nähe von Lindau, aufgearbeitet und so eine Art Rahmen für ihre Malerei geschaffen.

Kurator:
Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein 
Katalog
Land Art usw.

1. Juli - 23. September 2000

Land Art usw.    
Land Art usw. - zur Ausstellung

KünstlerInnen: Walter De Maria, Michael Heizer, Nancy Holt, Charles Ross, Robert Smithson, James Turrell; Ansel E. Adams, Margaret Bourke-White, Edward Weston; Joseph Anton Koch, Franz Richard Unterberger, Friedrich Gauermann, Edward Compton, Rudolf Reschreiter, Thomas Ender, McGregor/Baxter, Josef Kettenhuemer; Dellbrügge & de Moll, Werkstadt Graz mit Joachim Baur,  Franz Xaver, Timm Ulrichs; PRINZGAU/podgorschek, Wilhelm Scherübl, Olav Westphalen, Hans Kropshofer, Matthias Hammer; Andrew Phelps, Elisabeth Wörndl

Kuratoren: Heinz Kaiser, Günter Mayer

Wissenschaftliche Beratung: Patrick Werkner, Publikation Land Art USA (Prestel Verlag München, 1992)
Katalog
Der Hang zur Beharrlichkeit
 
8. April - 17. Juni 2000

Der Hang zur Beharrlichkeit - zur Ausstellung    
Der Hang zur Beharrlichkeit - zur Ausstellung

Abseits des beschleunigten Tempos des jeweiligen Zeitgeistes der letzten Jahrzehnte haben eine Handvoll Künstler ein Werk geschaffen, das sich ausnahmslos durch Treue zu einer Grundentscheidung hinsichtlich ihres künstlerischen Wirkens auszeichnet. Die Werke der Künstler, die in dieser Ausstellung das erste Mal zusammengeführt werden, bestechen durch die Beharrlichkeit, in der sich das einmal geschaffene, über alle Zeiten und Stile hinweg gültige Vertrauen in diese eine Entscheidung manifestiert.

Die Ausstellung Der Hang zur Beharrlichkeit untersucht exemplarisch anhand je eines Früh- und eines Spätwerkes die Gültigkeit und Aktualität solcher künstlerischer Haltungen - und das in einer Zeit, in der Künstler zunehmend über die Fähigkeit verfügen, ihre Arbeiten auf die jeweiligen aktuellen, "zeitgeistigen" Erfordernisse abzustimmen.

Künstlerinnen u. Künstler: Bernd und Hilla Becher, Hanne Darboven, Dan Flavin, On Kawara, Julie Knifer, Roman Opalka, Fred Sandback, Niele Toroni

Kurator: Udo Kittelmann
The Invisible Touch
unsichtbar wahrnehmbar
22. Januar - 25. März 2000


The Invisible Touch - zur Ausstellung     The Invisible Touch - zur Ausstellung

Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken, die Möglichkeiten der sinnlichen Wahrnehmung bilden die Grundlage unserer Weltanschauung, unserer Vorstellung von Realität.

The Invisible Touch vereint eine internationale Gruppe von Künstlerinnen
und Künstlern, in deren Arbeit die Sinne eine zentrale Rolle spielen. Durch das Erschließen der Empfindungsebene wird ihre Kunst für den Betrachter unmittelbar erfahrbar. Sie setzt offene Kommunikationsprozesse in Gang und ermuntert das Publikum, mit seinen Wahrnehmungen und Reaktionen das Kunstwerk mitzugestalten, um auf diese Weise die (künstlerische) Realität als eine fließende, veränderbare Größe zu erfahren. Ungeachtet der individuellen Unterschiede gelingt es diesen Kunstwerken, durch Überraschung oder Irritation unsere Wahrnehmung zu erschüttern und zu sensibilisieren.


Künstlerinnen und Künstler: Martin Creed, Anya Gallacio, Kendell Geers, Manfred Grübl, Jens Haaning, Michael Kienzer, Job Koelewijn, Mischa Kuball, Achim Mohné, Ernesto Neto, Flora Neuwirth, Lucy Orta, Marina Rosenfeld, Martin Walde, Fritz Fitzke/Tapsi/Julia Zdarsky

Kuratorin: Maia Damianovic, New York
h:min:sec
Eine Ausstellung zur Zeit
2. Oktober - 31. Dezember 1999


h:min:sec - zur Ausstellung     h:min:sec - zur Ausstellung

Stunden, Minuten, Sekunden
. So verrinnt die Zeit. Fast immer wird sie objektiv und subjektiv unterschiedlich wahrgenommen. Philosophisch gesehen lässt sie sich definieren als das unumkehrbare Verhältnis des Nacheinanders, durch das Erfahrung möglich wird. Psychologisch bedeutet Zeit das im menschlichen Bewusstsein verschieden erlebte Vergehen von Gegenwart zu Vergangenheit sowie von erwarteter Zukunft zu Gegenwart.

Künstlerinnen u. Künstler: Peter Fischli/David Weiss, Douglas Gordon, Pia Greschner, Derek Jarman, Joachim Koester, Jeroen de Rijke/Willem de Rooij, Beat Streuli, Rosemarie Trockel, Fred Zinnemann

Kurator: Udo Kittelmann
Katalog
cuba
Landkarten der Sehnsucht
9. Juni - 18. September 1999


cuba - zur Ausstellung      cuba - zur Ausstellung
Manuel Piña, Öde Wasser, 1992-1994

Als eine Insel voller Zweideutigkeiten hat der Exilautor Guillermo Cabera Infante Kuba einmal bezeichnet, das Land zwischen sozialer Utopie und wirtschaftlicher Isolation und mit einem von Haßliebe gezeichneten Verhältnis zum amerikanischen Traum.
Cuba - Landkarten der Sehnsucht vermittelt, wie allgemeingültige Themen von gegenwärtiger gesellschaftlicher Relevanz in der spezifischen, aus dem Kontext heraus zu klärenden Situation Kubas von Künstlern aufgegriffen und reflektiert werden und erlaubt somit einen völlig anderen Blick auf das internationale Kunstschaffen. Die künstlerischen Positionen sind gekennzeichnet durch die für Kuba charakteristischen Ambivalenzen, wo Fragen nach Identität, Freiheit, Grenzen, Ideologie und Traum eine Rolle spielen, die sich zu dem gemeinsamen Thema Sehnsucht verdichten.

Künstlerinnen u. Künstler: Eduardo Aparicio; Kcho; Manuel Piña; Abigaíl González; Ernesto Pujol; Marta María Pérez Bravo; Tania Bruguera; Ana Mendieta; Felix Gonzalez-Torres; Carlos Garaicoa

Kuratoren: Eugenio Valdés Figueroa (Havanna), Gerald Matt (Wien) 
Katalog
Insight Out
Landschaft und Interieur als Themen
zeitgenössischer Photographie
20. Februar - 8. Mai 1999

Insight Out - zur Ausstellung      Insight Out - zur Ausstellung
Jan Koster, de Koppelerwaard en de Harsenhorst, 1995

Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Photographie der letzten zehn Jahre nimmt häufig die Themen Landschaft und Interieur zum inhaltlichen Ausgangspunkt ihrer Bildkonzepte. Angesichts der Vielzahl der Künstler, die sich diesen Themen zuwenden, könnte man fast sagen, daß sie wesentliche Aussagefelder heutiger Photokunst besetzen und damit Gattungen neu diskutieren. Die Ausstellung INSIGHT -OUT. LANDSCHAFT UND INTERIEUR ALS THEMEN ZEITGENÖSSISCHER PHOTOGRAPHIE stellt dies an einem Spektrum internationaler Künstlerpositionen vor.

Künstlerinnen und Künstler: Dominique Auerbacher (F), Miriam Bäckström (S), Boris Becker (D), Katharina Bosse (D), Susanne Bürner (D), Joachim Brohm (D), Thomas Demand (D), Willie Doherty (GB), Elger Esser (D), Günther Förg (D), Mads Gamdrup (DK), Dan Graham (USA), Betsy Green (NL), Andreas Gursky (D), Maria Hedlund (S), Matthias Hoch (D), Dieter Huber (A), Axel Hütte (D), Candida Höfer (D), Kocheisen + Hullmann (D), Jan Koster (NL), Christopher Muller (GB), Walter Niedermayr (I), Mikael Olsson (S), Jack Pierson (USA), Lois Renner (A), Jörg Sasse (D), Thomas Struth (D), Alessandra Tesi (I), Edwin Zwakman (NL)

Kuratorin: Barbara Hofmann
Katalog
El punto ciego.
Spanische Kunst der 90er
6. November 1998 - 23. Januar 1999

El punto ciego. - zur Ausstellung      El punto ciego. - zur Ausstellung
Dora Garcia, DJ los muertos, 1998

Nach General Francos Tod im Jahr 1975 richtete die internationale Künstlerszene besonderes Augenmerk auf die Geschehnisse in Spanien. Spanien war unbestritten einige Jahre lang international "Mode". Mit der Normalisierung der spanischen Demokratie und der völligen politischen und administrativen Eingliederung Spaniens in den westeuropäischen Kontext schwand langsam das Interesse an dem Neuen wie die das Neue selbst. Nach und nach ist Spanien für die internationale Blickrichtung in den "toten Winkel" geraten. Der Ausstellungstitel el punto ciego (der blinde Fleck) versucht zunächst, dieses "Entschwinden" widerzuspiegeln.

Künstlerinnen und Künstler: Pep Agut, Ana Laura Aláez, Txomin Badiola, Jordi Colomer, Salomé Cuesta, Dora García, Pello Irazu, José Maldonado, Itziar Okariz, Montserrat Soto, Eulalia Valldosera

Kurator: Josè Luis Brea
Katalog
New Art from Britain
27. Juni - 3. Oktober 1998


Laura Ford, Chintz Girls, 1998

Die Kunstszene Großbritanniens hat sich in den letzten Jahren einen beachtlichen internationalen Ruf verschafft. Besondere und kontroversielle Aufmerksamkeit erregte die Ausstellung sensation in der Royal Academy London 1997, die den Blick auf die junge britische Szene konzentrierte, welche momentan als höchst interessant und innovativ gilt. Die Ausstellung New Art from Britain im Kunstraum Innsbruck will dem über die zahlreichen internationalen Ausstellungen vermittelten Bild der aktuellen bildenden Kunst aus Großbritannien eine Facette hinzufügen und stellt einige der interessantesten jungen Positionen - zum Teil abseits von den derzeit berühmten Namen - vor.

Künstlerinnen und Künstler: Anya Gallaccio, Christine Borland, Catherine Yass, Hermione Wiltshire, Willie Doherty, Tania Kovats, Craig Wood, KIT, John Frankland, Laura Ford, Cornelia Parker

Kurator: Peter Murray
Katalog
Landschaft.
Die Spur des Sublimen
14. März - 23. Mai 1998


Axel Hütte, Oberalp, Schweiz 1996

"Landschaft" gehört seit Jahrhunderten zu den großen Themen der Kunst. Auch heute, wo die Menschen selbst in die letzten unentdeckten Paradiese vorgedrungen sind und Auswirkungen der Zerstörung immer offensichtlicher werden, hat die Landschaft ihre Qualität als Erfahrungs-, Stimmungs- und poetischer Raum nicht verloren. Dem, der sie betrachtet oder sich in ihr bewegt, bietet sie unmittelbares ästhetisches Erleben. Das Bild vom Menschen inmitten einer überwältigend weiten, schroffen oder kargen Landschaft war ein Grundmotiv der Romantik und durch metaphysische Sehnsüchte bestimmt.

Künstlerinnen und Künstler: Marina Abramovic´, Michael Biberstein, Hamish Fulton, Franz Gertsch, Axel Hütte, Olaf Nicolai, Simone Nieweg, Panamarenko

Kuratorin: Ute Riese
Katalog
Hermann Nitsch.
Sammlung Morra 1962-1997
29. November 1997 - 14. Februar 1998



Hermann Nitsch, Schüttbild, Neapel 1986

Giuseppe Morra, seit den 60er Jahren Freund, Sammler und Galerist von Hermann Nitsch, hat früh die Komplexität und Kraft der Arbeit von Nitsch erfaßt und trug wesentlichen Anteil an der Durchführung verschiedener Aktionen und Spiele. Seine Sammlung umfaßt neben zahlreichen "Aktionsrelikten" auch umfangreiches Dokumentationsmaterial in Form von Fotografien, Videokassetten, Partituren und Büchern. Gezeigt werden Objekte aus dem Zeitraum 1962 bis 1997. Im Mittelpunkt der Ausstellung in Innsbruck steht damit nicht die Malerei, sondern die Utopie des Orgien Mysterien Theaters, Nitschs Gesamtkunstwerk, das im 6 Tage - Spiel in Prinzendorf (Niederösterreich) im Sommer 1998 zur ersten Uraufführung in dieser zeitlichen Ausdehnung kommt.
Katalog
Von Kopf bis Fuß. Fragmente des Körpers
Originalarbeiten auf Papier internationaler zeitgenössischer Künstler

12. Juli - 4. Oktober 1997



Philip Pearlstein, Ohne Titel, 1997

Der Ausstellungsaufbau zeichnet in der Tradition der Spiele des Surrealismus eine Figur in Teilen und Fragmenten nach und spiegelt die intensive Auseinandersetzung der aktuellen Kunst mit dem Körper, dem eigenen wie dem fremden. Das Fragmnet ist nicht nur Ausdruck der allgemeinen Krise der Moderne, sondern auch Zeichen des sadistischen Eros. Der Körper wird so zum Spielfeld der erotischen Sehnsüchte des Menschen wie zum Medium der Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz.

Künstlerinnen und Künstler: Siegfried Anzinger, Christian Ludwig Attersee, Donald Baechler, Sylvia Bächli, Hans Bellmer, Neil Blade, Bernhard Blume, Peter Bömmels, Jonathan Borofsky, Louise Borgeois, Günther Brus, Miriam Cahn, Eduardo Chillida, Anton Christian, Francesco Clemente, Pjotr Dluzniewski, Marcel Duchamp, Marlene Dumas, Günther Förg, Andrea Fogli, Javier Gil, Betty Goodwin, Antony Gormley, Asta Gröting, Johannes Grützke, Alfred Hrdlicka, Kocheisen und Hullmann, Peter Kogler, Maria Lassnig, Ulrike Lienbacher, Antonio Lopez - Garcia, Urs Lüthi, Piero Manai, Carlo Maria Mariani, Paul McCarthy, Victor Mira, Hannes Mlenek, Franz Mölk, Josef Felix Müller, Guillem Nadal, Albert Oehlen, Luigi Ontani, Claudio Parmiggiani, Fabrizio Passarella, Philip Pearlstein, Javier Perez, Bernard Perlin, Jack Pierson, Oliviero Rainaldi, Arnulf Rainer, Juliao Sarmento, Hubert Schmalix, Kiki Smith, Yi Soon - Joo, Sarah Stevenson, Astrid Stricker, Manfred Stumpf, Tom of Finland, Roland Topor, Leif Trenkler, Elmar Trenkwalder, Jan Peter Tripp, Rosemarie Trockel, Andy Warhol, Alison Watt, Tom Wesselmann, Rainer Wölzl, Kevin Woll, Brenda Zlamany

Kurator: Peter Weiermair 
Katalog
corps/décor
Zeitschnitt Frankreich

25. Januar - 1. April 1998



Bernard Lallemand, Kleine Emotionen Sensor 1, 1994

Die sechs in dieser Ausstellung vorgestellten Künstler, sind für "die französische Kunst" keineswegs repräsentativ. Die Vielfalt der gezeigten Arbeiten zeugt jedoch von der Bandbreite der Positionen und macht vor allem das Fehlen von Gruppen, Strömungen oder Schulen augenscheinlich, das für die aktuelle Situation in Frankreich vielleicht charakteristisch ist.

Künstlerinnen und Künstler: Eric Corne, Christophe Cuzin, Bertrand Gadenne, Jackie Kayser, Bernard Lallemand, Jean - Francois Maurige

Kuratoren: Bernard Jordan, Marcel Lubac 
Katalog
Tussen de mazen - Zeitschnitt Niederlande
"Zwischen den Maschen"

12. April - 6. Juli 1997



Rineke Dijkstra, Kolobrzeg, Polen, 1982

Es sind die Künstler, die nach Kurator Lex ter Braak "durch die Maschen schlüpfen", ihren eigenen Weg gehen, individuelle Regeln suchen und so eine hinter den üblichen Verhaltensregeln verborgene, subjektive Seite des Lebens sichtbar machen.

Künstlerinnen und Künstler: Renée Kool, Wouter van Riessen, Keiko Sato, Fransje Killaars, Voebe de Gruyter, Ronald Ophuis, Rineke Dijkstra, Albert van Westing

Kurator: Lex ter Braak
Pop Art und Hyperrealism in den USA

26. Oktober 1996 - 11. Januar 1997



Don Eddy, Ohne Titel, 1971

Eine Ausstellung konzipiert von Lóránd Hegyi, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, dessen Sammlung als eine der weltweit wichtigsten für Pop Art und Realismus gilt.

Künstler: John Chamberlain, Malcolm Morley, Chuck Close, Claes Oldenburg, Jim Dine, Robert Rauschenberg, Don Eddy, Richard Estes, George Segal, Ralph Goings, Frank Stella, Robert Indiana, Andy Warhol, Alex Katz, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Richard McLean

Kurator: Lóránd Hegyi, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Zeitschnitt ’96
Aktuelle Kunst aus Österreich

20. Juli - 20. September 1996



Walter Gundolf, "Semmelfresser", 1993

Die Ausstellung will die Aufmerksamkeit auf jene österreichische Künstler lenken, die bisher noch nicht oder nur am Rande in ein Ausstellungsgeschehen miteinbezogen waren.

Künstlerinnen und Künstler: Gottfried Feldner, Mario Gander, Geschwister Odradek, Günter Gstrein, Eudokia Gundolf, Walter Gundolf, Stefan Gyurko, Andreas Holzknecht, Annelies Oberdanner, Klaus Pobitzer, Isa Rosenberger, Clemens Stecher

Kuratorin: Ulli Lindmayer
Katalog
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