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Marcel Odenbach (*1953 Köln), Ursula Blickle
Preisträger 2002, prägt seit den 1970er Jahren wesentlich die Entwicklung
des Mediums Video. Odenbach nutzt dessen spezifische Eigenschaften und
Möglichkeiten, um politische und soziale Inhalte zum Ausdruck zu bringen.
Wiederholung und Überblendung werden eingesetzt, um Inhalte zu verdichten
oder neu zu kontextualisieren. Räumliche Arrangements rufen kritische
Beziehungen zwischen einzelnen Filmsequenzen hervor. Die künstlerische
Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Brennpunkten und Ereignissen der
jüngeren deutschen Geschichte betont deren dauerhafte Aktualität. Die
Ausstellung berücksichtigt neben Videoinstallationen aus den 1990er Jahren
auch wenig gezeigte, frühe Arbeiten des Künstlers und gibt damit einen
Überblick über das bisherige Werk Marcel Odenbachs.
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