In ihren neueren Arbeiten entwickelt Christa Näher eine eigene Version barocker
Bildsprache. Die großformatigen Bilder und Zeichnungen greifen bevorzugte Motive der
Künstlerin auf, zum Beispiel ihre Pferdeporträts, oder führen uns, wie in den zuletzt entstandenen „Kastratenbildern", irritierende Kunstfiguren vor, die heutige Realität und
Kunstproduktion reflektieren. In ihrem ersten filmischen Werk „Nachgesang" hat Näher außerdem ihre ganz persönliche Beziehung zu einem bestimmten Ort, dem
Schloss Wolfegg in der Nähe von Lindau, aufgearbeitet und so eine Art Rahmen für ihre Malerei geschaffen.
Kurator:
Nicolaus Schafhausen, Direktor Frankfurter Kunstverein
Foto:
privat / Christa
Näher und Georg Herold vor Goffredo,
2000, Bleistift,
Acryl, Tusche/Papier |
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| Eine Ausstellung von Christa Näher im Kunstraum Innsbruck und im Frankfurter Kunstverein (9. Februar – 25. März 2001). |
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