Als eine Insel
voller Zweideutigkeiten hat der Exilautor Guillermo Cabera Infante Kuba einmal bezeichnet,
das Land zwischen sozialer Utopie und wirtschaftlicher Isolation und mit einem von
Haßliebe gezeichneten Verhältnis zum amerikanischen Traum.
Cuba - Landkarten der Sehnsucht bildet den Abschluß der
Ausstellungsreihe Zeitschnitt, die im wesentlichen Einblick in die junge und aktuelle Kunstproduktion aus weitgehend ähnlichen,
miteinander verwandten und verknüpften Systemen der westlichen Wohlstandsgesellschaft gewährte.
Die zeitgenössische kubanische Kunst ist durch ein grundsätzlich anderes politisches,
ökonomisches und soziokulturelles Umfeld bedingt und von daher selbst in den abstraktesten
Manifestationen agitatorisch
und engagiert.
Cuba - Landkarten der Sehnsucht vermittelt, wie
allgemeingültige Themen von gegenwärtiger gesellschaftlicher Relevanz in der spezifischen, aus dem Kontext heraus zu klärenden Situation Kubas von
Künstlern aufgegriffen und reflektiert werden und erlaubt somit einen völlig anderen Blick auf das
internationale Kunstschaffen. Die künstlerischen Positionen sind gekennzeichnet durch die
für Kuba charakteristischen Ambivalenzen, wo Fragen nach Identität, Freiheit, Grenzen, Ideologie und Traum eine Rolle spielen, die sich zu
dem gemeinsamen Thema Sehnsucht verdichten.
Künstlerinnen u. Künstler: Eduardo Aparicio;
Kcho; Manuel Piña; Abigaíl González; Ernesto Pujol; Marta María Pérez Bravo; Tania Bruguera; Ana
Mendieta; Felix Gonzalez-Torres; Carlos
Garaicoa
Kuratoren: Eugenio Valdés Figueroa (Havanna), Gerald Matt (Wien) |
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Diese
Ausstellung wurde unterstützt von:
Eine
Ausstellung des Kunstraum Innsbruck in Kooperation mit der Kunsthalle Wien.
Unterstützt von der Hypo Landesbank Tirol
In Zusammenarbeit mit dem cinematograph-leokino
40 Jahre Revolution - 40 Jahre Filminstitut - 40 Filme im leokino |
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